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Pflanze - Status Quo Pflanze
Projekt:
Status Quo Analyse im ökologischen Weinbau: Strukturen, Entwicklung, Probleme
FKZ: |
Laufzeit: |
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| 02OE036 | 01-07-2002 bis 31-12-2003 |
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Ausführende Stelle:
Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen, Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof, Geilweilerhof, 76833 Siebeldingen Ansprechpartner: Dr. Anne Schmidt-Tiedemann Telefon: 06345/411-48 Email: A.Schmidt-Tiedemann@bafz.de
Kurzportrait:
Ziel des Vorhabens ist die Recherche relevanter Daten zum ökologischen Weinbau von der Produktion über das Produkt bis zur Vermarktung, um fundierte Handlungsleitlinien für eine zielgerichtete Politik zu schaffen und den Forschungsbedarf zu ermitteln.
Kurzfassung der Ergebnisse:
Zum ökologischen Weinbau gab es bisher keine umfassende Datenbasis. In Zusammenarbeit mit Anbauverbänden, Fachleuten und Praktikern wurde ein detaillierter Fragebogen zur Befragung von ökologisch wirtschaftenden Winzern in Deutschland entworfen, um Informationslücken zu schließen und daraus Probleme ableiten zu können. Dessen Versand erfolgte im ersten Quartal 2003 und die Rücklaufquote betrug 40 %. So konnte eine Datenbasis zu weinbaulichen Verhältnissen (Sortenspiegel, Erträge, Düngung), Pflanzenschutz (Befallsstärke mit verschiedenen tierischen und pilzlichen Erregern, Pflanzenschutz- und Stärkungsmittel), Kellerwirtschaft (neue önologische Verfahren), Vermarktung, allgemeinen Zielen und Zukunftsplänen, Forschung, Beratung und Weiterbildung, verwendeten Medien sowie Informationsquellen und Verbänden gewonnen werden. Die bekannten Probleme im Pflanzenschutz erfordern weitere Forschungsaktivitäten. Die Bedeutung des Anbaus pilzwiderstandsfähiger Rebsorten ist im Vergleich zur Gesamtrebfläche in Deutschland größer und wird noch zunehmen. Es besteht ein Bedarf an Spezialgeräten für die Arbeiten im Weinberg. Potenziale im Lebensmitteleinzelhandel werden nicht ausreichend genutzt. Hierfür sind vor allem strukturelle Gründe verantwortlich, da die überwiegend kleinen Betriebe keine größeren Chargen anbieten können. Die meisten Winzer sind in Anbauverbänden organisiert und mit ihren Verbänden zufrieden. Die nach EU-Richtlinien arbeitenden Winzer sind schwer zu erreichen, es konnten nur wenige Daten gewonnen werden. Eine bessere Organisation dieser Winzer dürfte sicher auch Vermarktungsvorteile bringen. Eine zusätzlich durchgeführte kleinere Umfrage bei konventionell wirtschaftenden Winzern bezog sich auf deren Einstellung zum ökologischen Weinbau. Bessere Alternativen beim Pflanzenschutz oder pilzwiderstandsfähige Rebsorten, weniger Verwaltungsaufwand, die Akzeptanz höherer Preise durch den Verbraucher und mehr Information würden mehr Winzer vom ökologischen Weinbau überzeugen.
Links zu Projektergebnissen:
Ergebnisse bei Organic eprints...
Ergebnisse bei Oekolandbau.de...
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.


