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Pflanze - Pflanzenernährung
Projekt:
Stickstoffversorgung der Zweitfrüchte Feldgemüse und Mais nach Winterzwischenfrucht-Leguminosen
FKZ: |
Laufzeit: |
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| 02OE318 | 15-05-2002 bis 31-12-2003 |
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Ausführende Stelle:
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Organischen Landbau, Katzenburgweg 3, 53115 Bonn Ansprechpartner: PD Dr. Guido Haas Telefon: 02224/1829590 Email: g.haas@agrarhaas.de
Kurzportrait:
Durchgeführt werden Feldversuche auf zwei Praxisbetrieben mit Kohl und Körnermais nach Zottelwicken-Reinbestand bzw. Wickroggen. Im gleichen Zeitraum wird auf dem Versuchsbetrieb Wiesengut ein faktorieller Feldversuch durchgeführt. Hierbei erfolgt eine Untersuchung der Vorfruchtwirkung von Zwischenfrüchten zu Silomais. Quantifiziert werden jeweils in den Winter-Zwischenfrucht-Gemengen und Reinsaaten: Sproßertrag, Ertragsbildung und N-Aufnahme; Futterqualität und Siliereignung; symbiotische Stickstoff-Fixierungsleistung; Nitratgehalt im Boden und Nitrataustrag über den Winter. In den Nachfrüchten Kohl, Körner- und Silomais werden die N-Mineralisierung im Boden unter den Nachfrüchten, die Vorfruchtfwirkung der Winterzwischenfrüchte und die Produktqualität ermittelt.
Kurzfassung der Ergebnisse:
Untersucht wurde die Stickstoffzufuhr mit dem Anbau von Leguminosen als Winterzwischenfrüchte (Zottelwicken, Inkarnatklee, Landsberger Gemenge, Wickroggen). Referenzvarianten waren Rübsen, Roggen und Gras in Reinsaat sowie Brache. In Feldversuchen an drei organisch bewirtschafteten Standorten im Rheinland wurden in den Jahren 2002 und 2003 die Zwischenfrüchte und Nachfruchtwirkung geprüft. Bestimmt wurden Ertrag (21 - 62 dt TM/ha), Stickstoffaufnahme (65 - 200 kg N/ha) und Netto-N-Fixierung (im Mittel 100 kg N/ha). Die Zwischenfrüchte wurden im Mai/Juni gemulcht oder beerntet. In den ersten Wochen nach Umbruch der Zwischenfrucht und Saat der Nachfrucht wurde der Verlauf der N-Mineralisierung im Boden gemessen (max. 50 - 180 kg Nmin-N/ha im Ap). Der Ertrag und die N-Aufnahme der Nachfrüchte Weißkohl und Mais betrug 877 - 1.274 dt FM/ha und 125 - 230 kg N/ha bzw. 138 - 196 dt TM/ha und 150 - 280 kg N/ha. Nach dem Verbleib des gemulchten Zwischenfruchtaufwuchses war im Vergleich zu den beernteten Varianten die N-Aufnahme der Nachfrüchte überwiegend signifikant höher. Bei Beerntung der Zwischenfrucht muß ein Großteil des für die Nachfrucht benötigten Stickstoffs aus dem Bodenvorrat gespeist werden, während mit dem Verbleib der Zwischenfrucht gemulcht auf der Fläche eine weitgehend ausgeglichene Stickstoff-Feldbilanz und damit Humusbilanz gestaltet werden kann. Gleichwohl war die mit dem Zwischenfruchtmulch zugeführte N-Menge nicht gleichermaßen als Differenz zwischen den gemulchten und beernteten Varianten der Nachfrucht wiederzufinden. Die N-Nachlieferung aus dem Boden überdeckte teilweise die Wirkung des gemulchten Zwischenfruchtaufwuchses. Mit Winterzwischenfrucht-Leguminosen kann ein mengenmäßig bedeutsamer Beitrag für die innerbetrieblich erzeugte N-Zufuhr geleistet werden. Auf Basis der vorgestellten Feldversuchsergebnisse wird eine Liste an Handlungsempfehlungen vorgestellt.
Links zu Projektergebnissen:
Ergebnisse bei Organic eprints...
Ergebnisse bei Oekolandbau.de...
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.


