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Pflanze - Pflanzenernährung
Projekt:
Phosphat-Mobilisierung durch Haupt- und Zwischenfrüchte nach Düngung von weicherdigem Rohphosphat im ökologischen Landbau
FKZ: |
Laufzeit: |
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|---|---|---|
| 02OE424 | 15-10-2002 bis 31-12-2003 |
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Ausführende Stelle:
Justus-Liebig-Universität Giessen, Institut für Pflanzenernährung, Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35390 Gießen Ansprechpartner: Prof. Dr. Sven Schubert Telefon: 0641/99-39161 Email: Sven.Schubert@ernaehrung.uni-giessen.de
Kurzportrait:
Im Ökologischen Landbau ist weicherdiges Rohphosphat als Phospatdüngemittel zugelassen. Die Effizienz von Rohphosphatdüngemitteln wird insbesondere durch den pH-Wert des Bodens sowie die Phosphat- und Ca-Konzentration der Bodenlösung beeinflusst. Zur Förderung und Stabilisierung der Bodenfruchtbarkeit werden die Böden gekalkt, so dass der pH-Wert mineralischer Böden meistens über 6 liegt. Kalkung dient nicht nur der pH-Wert-Stabilisierung, sondern durch die Zufuhr von Ca2+ wird auch die Bodenstruktur gefördert und stabilisiert. Darüber hinaus wirkt die Kalkung aber einer höheren chemischen Löslichkeit der Rohphosphate entgegen. Die daher auf mit Rohphosphat gedüngten Flächen (mit pH über 6) niedrigere Phosphatfreisetzung kann für die Phosphaternährung problematisch sein. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Phosphatfreisetzung aus dem Rohphosphat durch eine Umgestaltung der Fruchtfolge zu erhöhen, indem phosphatmobilisierende Vorfrüchte (Weiße Lupine und Ackerbohne) in einer Fruchtfolge integriert werden. Eine Rohphosphat mobilisierende Fruchtfolge kann dazu beitragen, den nicht erneuerbaren Rohstoff Phosphat effizient und ressourcenssparend zu nutzen, da ein chemischer oder thermischer Aufschluss entfällt.
Kurzfassung der Ergebnisse:
Obwohl die agronomische Wirksamkeit von weicherdigem Rohphosphat gering ist, wird weicherdiges Rohphosphat im organischen Landbau gedüngt. Das Ziel des Projektes war es in Feld- und Gefäßversuchen in einer Fruchtfolge 2002/2003 und 2003/2004 zu prüfen, ob weicherdiges Rohphosphat von phosphataneignungseffizienten Pflanzen (Weißlupine und Ackerbohne) für phosphataneignungsineffiziente Pflanzen (Spinat und Mais) mobilisiert wird. Es zeigte sich, dass die P-Aufnahme von Spinat in einer Fruchtfolge mit Weißlupine und Ackerbohne höher war als in einer Fruchtfolge mit Sommerweizen. In Gefäßversuchen führte die Applikation von neuem Thomasphosphat (CaHPO4) zu einer höher Phosphataufnahme der Pflanzen als Rohphosphat.
Links zu Projektergebnissen:
Ergebnisse bei Organic eprints...
Ergebnisse bei Oekolandbau.de...
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.


