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Pflanze - Pflanzenzüchtung
Projekt:
Ausweitung des Sojaanbaus in Deutschland durch züchterische Anpassung sowie pflanzenbauliche und verarbeitungstechnische Optimierung
FKZ: |
Laufzeit: |
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| 11NA005 | 01-01-2011 bis 31-12-2013 |
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Ausführende Stelle:
Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung Pflanzenzüchtung, Von-Siebold-Str. 8, 37075 Göttingen Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Becker Telefon: 0551/394381 Email: hbecker1@gwdg.de
Kurzportrait:
Mit dem Anbau von Soja in Deutschland sind Vorteile verbunden, die derzeit aufgrund der nicht hinreichenden züchterischen Anpassung der Sojapflanze an unsere Klimate kaum nutzbar sind. Das Forschungsvorhaben macht es sich zum Ziel, einen substantiellen Beitrag zur Verbesserung dieser Situation zu leisten. So soll durch Züchtung geeigneter Sorten sichergestellt werden, dass die steigende Nachfrage nach qualitativer hochwertiger Soja für Futter- und Speisezwecke mittelfristig aus lokaler Produktion gedeckt werden kann und der Sojaanbau als interessante Einkommensalternative für ökologisch und konventionell wirtschaftende Betriebe über die aktuell bestehenden Gunstlagen hinaus etabliert werden kann. Dieses Ziel soll durch die Züchtung frühreifer, tagneutraler, ertragreicher und qualitativ hochwertiger Genotypen mit geringeren Wärmesummenansprüchen, hoher Beikrautunterdrückung bzw. -toleranz, verbesserter biologischer N-Fixierung und gutem Abreifeverhalten sowie der Etablierung innovativer pflanzenbaulicher Maßnahmen zur Verfrühung bzw. zur Verlängerung der möglichen Vegetationszeit erreicht werden. Da in Deutschland den Praktikern häufig das Wissen um den Sojaanbau fehlt, hängt eine weitere Verbreitung des Sojaanbaus von der Verfügbarkeit und Vermittlung von Wissen zur Kulturführung von Soja ab. Daher wird eine ausführliche Anbauanleitung sowie ein Webauftritt mit allen relevanten Themen für den Anbau von Soja erstellt, es werden Praxisfeldtage und Akteurworkshops durchgeführt und die Ergebnisse werden zum Abschluss des Projektes in einem Soja-Symposium vorgestellt. Für die Selektion fortgeschrittener Zuchtstämme werden Landwirte und Vertreter der verarbeitenden Industrie herangezogen. Das im Verlauf des Projektes erstellte Zuchtmaterial wird über Pflanzenzuchtfirmen und Vermehrungsbetrieben dem Ökologischen Landbau zur Verfügung gestellt und kann auch von konventionellen Landwirten genutzt werden. Das Fehlen flächendeckender Aufbereitungskapazitäten für Futtersoja ist als wesentliches Hemmnis in der Praxis anzusehen. Daher werden in dem Verbundvorhaben Fragen zur schnellen Qualitätsbestimmung für kleine Tonnagen, optimale Gestaltung von mobilen Anlagen zur Sojaaufbereitung, Anlagenkonzepte für die hofeigene Aufbereitung, Überprüfung von Aufbereitungsanlagen hinsichtlich Einsatzgebiete, Futterwert und Haltbarkeit sowie weitere Wertschöpfungspotenziale der Sojabohne bearbeitet. Der Projektnehmer ist Partner im AP 1 zur Erstellung und Weiterentwicklung von Sojazuchtmaterial mit Schwerpunkt der Nutzung als Futtersoja sowie der Optimierung der Selektionskriterien insbesondere hinsichtlich der Beikrauttoleranz. Die Universität Göttingen wird Arbeiten bei dem Linienaufbau, dem Beobachtungsanbau sowie der Entwicklung der Selektionskriterien bei der Beikrauttoleranz übernehmen. Dieses Projekt ist Teil des Verbundprojekts 11NA001 - 11NA008.
Symbolerläuterung:
Diese Projekte sind noch in Bearbeitung.
Diese Projekte sind abgeschlossen.


