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Was wir tun

Förderung von Informationen über die nachhaltige Landwirtschaft sowie Absatzförderungsmaßnahmen

Was nachhaltiges Handeln in der Landwirtschaft bedeutet, ist für Verbraucherinnen und Verbraucher kaum nachvollziehbar. Umso wichtiger ist es, sie verstärkt durch spezielle Projekte wie Informationsveranstaltungen und damit verbundene Absatzförderungsmaßnahmen auf nachhaltig erzeugte Lebensmittel aufmerksam zu machen. Denn nur wenn Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, was das Besondere von nachhaltigen Lebensmitteln ausmacht, erhöht sich die Chance für eine stetig wachsende Nachfrage. All diese Ziele verfolgt die "Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Information von Verbraucherinnen und Verbrauchern über eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Landwirtschaft und ihre Erzeugnisse sowie zur Förderung damit verbundener Absatzförderungsmaßnahmen vom 30.05.2016" (Bundesanzeiger Amtlicher Teil (BAnz AT) vom 06. Juni 2016, B3). Nachhaltige Landwirtschaft fußt auf drei Säulen: ein zugleich ökonomisch tragfähiges und sozial verantwortliches Konzept und eine besonders umweltgerechte Landbewirtschaftung und artgerechte Tierhaltung.

Art und Höhe der Förderung

Förderfähig sind Informations- und damit verbundener Absatzförderungsmaßnahmen. Ziel ist eine Ergänzung der übrigen Maßnahmen des "Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)". Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung im Wege einer Anteilsfinanzierung. Die maximale Förderquote liegt bei 50 Prozent. Der Eigenanteil muss gesichert sein. Keine Fördermittel erhalten Projekte mit dem primären Ziel, die geographischen Herkunftsangaben und regionalen Bezüge der ökologischen Produkte zu bewerben ("Hauptwerbebotschaft"). Dies gilt auch für Aktionen, die den Absatz bestimmter Unternehmensprodukte ankurbeln sollen. Personalausgaben für Stammpersonal, Verkostungsprodukte, unbare Eigenleistungen sowie Ausgaben für Reparaturen und Ersatzteile werden nicht gefördert.

Geltungsdauer

Die Geltungsdauer der Richtlinie ist befristet bis zum 31. Dezember 2020. Projektanträge müssen bis spätestens 31. Oktober 2020 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingehen.

Antragsverfahren

Das Zuwendungsverfahren ist zweistufig. Das Bewilligungsverfahren startet mit der Einreichung einer Projektskizze. Die Vorlage zur Projektskizze ist unten im Downloadbereich zu finden. Auf Basis der eingereichten Unterlagen, erfolgt eine erste Prüfung und Bewertung des Vorhabens hinsichtlich seiner Förderfähig- und Förderwürdigkeit. Trifft beides zu, wird der Projektverantwortliche gebeten, einen ausführlichen Projektantrag einzureichen. Als Unterstützungssystem für die Antragstellung steht das easy-Online-Portal zur Verfügung. Wichtige Unterlagen zum Antrag sind im "BLE-Formularschrank"  einzusehen, herunterzuladen und dann zu bearbeiten. Der Antragsteller erhält, sobald sein Projekt als förderwürdig eingestuft worden ist, eine Genehmigung in Form eines Zuwendungsbescheides. Dort sind auch der Abruf der bereit gestellten Mittel und weitere Nebenbestimmungen festgelegt. Das Projekt darf frühestens zu diesem Zeitpunkt beginnen.
In der Regel vergehen zwischen der Einreichung der Projektskizze und der Bewilligung des Projektantrags mindestens drei Monaten.

Kontaktadresse:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Referat 333 - BÖLN
Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen
nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

Dokumente zum Einreichen einer Skizze

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