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Was wir tun

Förderung von Messe- und Ausstellungsbeiträgen zum Thema nachhaltige Landwirtschaft

Um die nachhaltige Landwirtschaft in Deutschland voranzubringen, braucht es mehr Akzeptanz. Genau dieses Ziel verfolgt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der "Richtlinie über die Förderung von Messe- und Ausstellungsbeiträgen zur nachhaltigen Landwirtschaft und zu ihren Erzeugnissen vom 4. September 2014" (Bundesanzeiger AT 17.09.2014). Gefördert wird die Teilnahme von Unternehmen, Vereinen und Verbänden an internationalen und überregionalen Messen und Ausstellungen in Deutschland. Der Förderschwerpunkt liegt auf Fachmessen der Ernährungs- und Landwirtschaft.

Ein vielversprechender Ansatz zur Akzeptanzerhöhung ist die gezielte Ansprache des Messepublikums, insbesondere durch Vermittlung fundierter Informationen über die nachhaltige Landwirtschaft sowie über die Verarbeitung und Vermarktung von Produkten aus diesem Bereich.

Darunter fallen Messe- und Ausstellungsbeiträge von Unternehmen, die entweder nach einem der folgenden anerkannten Zertifizierungssysteme zertifiziert sind oder Erzeugnisse aus solchen Unternehmen verarbeiten oder vermarkten.

  1. DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft)–Zertifizierungssystem für
    nachhaltige Landwirtschaft
    ,
  2. Kriteriensystem nachhaltige Landwirtschaft (KSNL) der Thüringischen Landesanstalt für Landwirtschaft,
  3. Eco-Management und Audit Scheme (EMAS) der Europäischen Union.

Gefördert werden zudem Messe- und Ausstellungsbeiträge von Betrieben mit vorbildlichen Lösungen in der Tierhaltung, ebenso wie Beiträge von Unternehmen, die Fleisch von artgerecht gehalten Tieren verarbeiten oder vermarkten. Entsprechende Kriterien für artgerechte Haltungsbedingungen sind in der Richtlinie festgelegt und es wird ein Zertifizierungssystem vorausgesetzt.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form einer De-minimis-Beihilfe. Bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für die Anmietung der Standfläche und des Messestands sowie für den Druck von Informationsmaterial zum Messeauftritt bekommen die Austeller erstattet. Die Gesamtausgaben müssen mindestens 2.000 Euro betragen. Die Unterstützung umfasst keine 100-prozentige Förderung, das heißt jeder Aussteller leistet einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent. Die Zuwendung wird im Rahmen von Höchstgrenzen gewährt. Nicht zuwendungsfähig sind Personalausgaben, bargeldlose Eigenleistungen, Ausgaben für Ersatzbeschaffungen und Reparaturen und die Umsatzsteuer. Die Gewährung der Zuwendung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der veranschlagten Haushaltsmittel.

Geltungsdauer

Die Geltungsdauer der Richtlinie ist befristet bis zum 31. Dezember 2019.

Zuwendungsempfänger

Als Zuwendungsempfänger kommen insbesondere überregional tätige Verbände, Vereine sowie Stiftungen in Betracht, die ein fundiertes Fachwissen über die nachhaltige Landwirtschaft sowie über die Verarbeitung oder Vermarktung von Produkten aus diesem Bereich haben. Wichtig sind auch Erfahrungen mit der Durchführung ähnlicher Projekte. Der Zuwendungsempfänger muss über eine Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland verfügen.

Antragsverfahren

Anträge (Antragsformular siehe unten) sind bis spätestens drei Monate vor Veranstaltungsbeginn einzureichen. Innerhalb von zwei Monaten nach dem letzten Messe- oder Ausstellungstag  ist der Verwendungsnachweis bei der Bewilligungsbehörde einzureichen.

Das Antragsformular ist zu richten an die Bewilligungsbehörde:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Referat 312
Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen
nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

Dokumente für die Antragsstellung:

Richtlinie

Richtlinie als PDF-Datei

PDF | 408 KB

Antragsformular

Antragsformular als Word-Datei

DOC | 256 KB

Förderhinweis

Förderhinweis für Messestände

PDF | 178 KB

Merkblatt zur Zuwendungsfähigkeit

Merkblatt zur Zuwendungsfähigkeit von Informationsmaterialien

PDF | 27 KB
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