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In diesem Projekt wird das Ziel verfolgt, die Bedeutung von Roggen in der Landwirtschaft zu stärken und ihn wieder in den Fokus zu rücken. Gleichzeitig soll die Nachfrage nach Roggen für die menschliche Ernährung merklich erhöht werden, indem Produkte entwickelt werden, welche den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Konsumenten entsprechen.
Dazu werden im Laufe des Vorhabens gemeinsam mit den Kooperationspartnern und weiteren Akteuren regionale und überregionale Wertschöpfungsketten für Bio-Roggen aufgebaut. Im Projektverlauf werden verschiedene Bio-Produkte wie Snacks, Brot und Spezialitäten aus Roggen entwickelt und der Anbau heller, leicht verdaulicher Roggensorten mit guten Backeigenschaften forciert. Die projektgebunden eingestellte Koordinationsstelle koordiniert dabei alle notwendigen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Wertschöpfungskettenaufbau und wird durch fachliche und methodische Beratung des erfahrenen Beraterteams von Bio2030 unterstützt.
Begleitend zum Wertschöpfungskettenaufbau werden die Vorteile des Roggenanbaus im Hinblick auf den Grundwasserschutz und seine hohe Trockentoleranz sowie die gesundheitlichen Vorteile des Roggenkonsums in der menschlichen Ernährung sichtbar gemacht. Im Zuge der Ausweitung der Wertschöpfungskette werden im Laufe des Projektes moderne Marketinginstrumente für Handel und Verbraucher entwickelt.
Insgesamt sind sechs Partnerunternehmen aus verschiedenen Wertschöpfungsstufen, wie Getreidehandel, Mühle und Bäckerei am Projekt beteiligt. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Unternehmen:
Diese sechs Partnerunternehmen arbeiten in den nächsten drei Jahren insbesondere in den folgenden drei Arbeitsgruppen zusammen.
Die Arbeitsgruppen werden von der Koordinationsstelle, unterstützt von den erfahrenen Bio2030-Beratern begleitet, koordiniert und moderiert.