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Regionale Wertschöpfung für Bio-Produkte zeigen und schmecken Geförderte Projekte: "Informationen zu Bio-Wertschöpfungsketten"

Vom Gläsernen Restaurant des Deutschen Evangelischen Kirchentages Hannover 2025 zu den kirchlichen Gruppen der Ev.-luth. Landeskirchen Hannovers.

Laufzeit: 12.12.2024 – 31.12.2026

 

Projektsteckbrief: Regionale Wertschöpfung für Bio-Produkte zeigen und schmecken

Küche des gläsernen Restaurants
Quelle: Kirchentag/Weise

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers hat sich mit diesem Projekt zum Ziel gesetzt, über die regionale Wertschöpfungskette von Bio-Produkten von der landwirtschaftlichen Erzeugung und Verarbeitung bis hin zur Verteilung und dem Verzehr in dem Gebiet der Landeskirche zu informieren und die Verpflegung mit Bio-Lebensmitteln zu beleuchten. 

Ausgangspunkt und Kernelement war das Gläserne Restaurant auf dem deutschen evangelischen Kirchentag in Hannover 2025. Hierbei konnten Besucherinnen und Besucher Informationen über die Zutaten sowie die Zubereitung der Mahlzeiten erlangen und bei Bedarf Fragen an das Personal stellen. Anhand dessen sowie eines ergänzenden Informationsangebots wurden den Besucherinnen und Besuchern regionale und saisonale Bio-Wertschöpfungsketten dargestellt und geschmacklich erlebbar gemacht. Das Gläserne Restaurant stellt somit in der Informationsvermittlung eine Stufe in der Wertschöpfungskette dar, die transparent vor Ort beobachtet werden konnte. Eingebunden war es hierbei in ein Gesamtkonzept, das Bio-Wertschöpfungsketten für zwei Produkte (Getreide und Milch) entlang eines Weges visualisierte. Vor diesem Hintergrund diente die Ausstattung als ein Element, um die Bio-Wertschöpfungskette abzubilden. 

In der anschließenden Veranstaltungsreihe „Vom Acker in die Mühle und auf den Teller“ werden die Informationen zum ökologischen Landbau und regionalen Bio-Wertschöpfungsketten für weitere Akteure der Landeskirche Hannover in fünf weiteren Veranstaltungsformaten vertieft. Diese Formate sind auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten. Beispielsweise kann an einem dreitägigen pädagogischen Urlaub als Radtour unter dem Motto „Mit dem Rad den Weg vom Acker in die Mühle und auf den Teller erleben“ teilgenommen werden. Es werden hierbei verschiedene Bio-Höfe und -Verarbeiter sowie eine Kirchengemeinde, welche Kirchenland an ökologisch wirtschaftende Betriebe verpachtet, angefahren, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ergänzt wird dies durch Diskussionsrunden.

Insgesamt stößt das Projekt in der Landeskirche Dialoge und Diskussionen entlang der Bio-Wertschöpfungskette an: Angefangen bei der Verpachtung von Kirchenland gekoppelt an die ökologische Bewirtschaftung bis hin zur Verpflegung mit Bio-Produkten im Wirkungskreis der Landeskirche.